Stadtgarten Böblingen
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Ein desolater und vernutzter Grünstreifen am Rande der historischen Stadt
im Übergang zu den Stadterweiterungen der Nachkriegszeit wird zu einem kleinen
Stadtpark umgeformt.
Ein öffentlicher Garten wird zur Mitte der Stadt. Aus den heterogenen Bedingungen
wird - über ein bloßes Patchwork hinaus - eine räumliche Dramaturgie
entwickelt.
Dies bedingt, gleichzeitig eine städtebauliche Konzeption zu verfolgen, die mit
und nicht gegen das Umfeld arbeitet, ohne sich mit der architektonischen Formensprache
anzubiedern. Diese nimmt sich im Detail formal sehr zurück, arbeitet aber
gleichzeitig mit geradezu „barocken“ Gesten. Nicht nur, um sich in der
üblichen städtebaulichen Tristesse behaupten zu können, sondern vor allem
mit dem Interesse, ein intensives Raumerlebnis zu schaffen.
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Im Rahmen des komplexen Gesamtprojektes werden zahlreiche Einzelprojekte in den Bereichen
Gartenarchitektur, Hochbau, Ingenieurbau, Landschaftsbau realisiert.
In Arbeitsgemeinschaft mit Schmelzer, Stuttgart und Bezzenberger, Darmstadt
Bauleitung: Mack, Sindelfingen
Deutscher Städtebaupreis 1995
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